Per Umkehrosmose, Kohleblockfilter oder Gravitationsfilter? Jedes Filtersystem hat seine Vor – und Nachteile.

Wer mach das bessere Wasser – der Mensch oder die Natur? Braucht ein Filter Strom? Oder kann gutes Wasserfilterung auch komplett ohne die Technologie des 21. Jahrhunderts funktionieren? Von der Natur wissen wir, dass Sie es kann. Quellwasser zum Beispiel wird seit Jahrtausenden von Menschen getrunken. Unserer Evolution hat es nicht geschadet. Im Gegenteil.

Umkehrosmoseanlanlage – Die Vorteile und Nachteile

Um Umkehrosmoseanlage braucht es handwerkliches Geschick , z.B. müssen in die Spüle Löcher gebohrt, Schläuche abgedichtet und ein Wasserhahn installiert werden. Das Wasser wird zur Filterung durch eine halbdurchlässige Membran gedrückt. Dabei werden nahezu alle Stoffe – Schadstoffe wie Mineralstoffe entfernt. Nur reines Wasser passt hindurch. Die Struktur des Wassers geht verloren.

  • Meist nur als Untertischsystem- fest installiert.
  • Filtert alle Feststoffe – Schadstoffe wie auch gesundheitlich relevante Spurenelemente wie Kalzium oder Magnesium.
  • Ist abhängig von 3- 6 bar Leitungsdruck, da das Wasser durch eine Membran „ gedrückt“. werden muss. Braucht manchmal auch Strom.
  • Wenig ökologisch, da pro gewonnenem Liter Trinkwasser 1- 8 Liter Abwasser entstehen. wird, um die feine Membran zu spülen, damit diese nicht verstopft.
  • Moderate Folgekosten und Wartung: Ein Vorfilter, der ca. alle 6 Monate gewechselt werden muss. Das Herzstück der Anlage, die Membran, muss alle 24 Monate gewechselt werden und kostet zwischen 60 und 100 EUR.
  • Die Anlage muss regelmäßig gesäubert und z.B. mit Wasserstoffperoxid desinfiziert werden.
  • Eine relativ neue Filtertechnologie, die es in der Natur nicht gibt.

Kohleblockfilter – Die Vorteile und Nachteile

Bei einem Kohleblockfilter wird Kohle durch Druck und erhitzen in Form eines Blockes gepresst. Hierbei muss ein „geheimes“ Bindemittel, oft Klebstoff, eingesetzt werden. Das Bindemittel bindet Aufnahme-Kapazitäten des Filters. Dennoch lassen sich mit einem Kohleblockfilter dank kleiner Porengröße von ca. 0,5 μm Schadstoffe wie Chlor effektiv filtern. Mineralstoffe bleiben erhalten.

  • Gibt es in verschiedenen Ausführungen, sowohl als Untertisch als auf der Spüle zu befestigen.
  • Je nach Modell sind etwas bzw. moderate handwerkliche Fähigkeiten nötig, z.B. um Schläuche anzupassen und abzudichten oder um Leitungen unter die Spüle zu kappen und neu zu verbinden.
  • Am besten mit Edelstahl-Wasserhahn zu kaufen, da konventionelle Hähne bis zu 3% Blei enthalten dürfen. Muss ca. 2 mal im Jahr gewechselt werden. Somit sind je nach Modell 2 mal 30 – 80 EUR im Jahr fällig. Ein Kohleblock belebt Wasser nicht. Dies ist mit Extra Kosten verbunden. Muss alle 6 Monate gewechselt werden. Je nach Modell zwischen 30 und 80 Euro ( 2 x jährlich. Wer eine Belebung will, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen.
  • Ökologisch: Braucht keinen Strom und produziert kein Abwasser
  • Relativ natürlich. Immerhin filtert der Mensch Wasser seit Jahrhunderten mit Kohle.

Gravitationsfilter – Die Vorteile und Nachteile

Orientiert sich am evolutionären Filtersystem der Natur, bei dem Wasser immer gleich durch Erdschichten im Boden gefiltert Das Wasser kommt Quellwasser am Nächsten in puncto Sauberkeit, Struktur, Geschmack und Effekt auf die Zellen. Mit leistungsstarkem Aktivkohle-Granulat, also ohne Bindemittel.

  • Kann autark von Stromleitung und Leitungssystem verwendet werden.
  • Braucht weder Strom noch Druck. Man kann jedes Wasser rein schütten, das regional verfügbar ist.
  • Muss nicht fest installiert werden. Keine Handwerkerarbeiten nötig. Keine Löcher bohren. Keine Rohre abdichten. Einfach zusammen zusetzen.
  • Braucht Platz z.B auf einer Kommode, einem Schrank oder auf der Küchenzeile. Dafür leicht abzubauen und zu transportieren. z.B. bei Umzug oder Urlaub.
  • Produziert Quellwasser ähnliches Wasser in Aussehen, Geschmack und Effekt.
  • Durchläuft den kompletten natürlichen Aufbereitungszyklus. Ohne druck.
  • Verfügt über Elemente zur Giftstoffreinigung, Mineralisierung, Strukturierung und Belebung. Hochleistungskohle-Granulat ohne Bindemittel, Zeolith und Keramik sorgen für dreifach Schutz bei Schadstoffen. Ab 14 Grad Wasserhärte Kalkfilter erforderlich.
  • Ein natürliches Konzept, da der natürliche Wasseraufbereitungsprozess der Natur kopiert wird.

Wasserfilter-Fazit: Je weiter vom der Natur entfernt, desto mehr Probleme

Warum brauchen Filter an Strom? Warum wird so viel Abwasser bzw. CO2, etwa durch Strom, produziert, nur um Wasser zu trinken? Warum filtern manche Filter alles raus, einschließlich gesunder Stoffe, die für ein langes und gesundes Leben wichtig sein sollen? Wie man es dreht: Je weiter man sich von der Natur entfernt, desto künstlicher werden die Lösungsansätze; werden etwa komplizierter, fehlerhafter, weniger nachhaltig und problematischer für die Gesundheit. Statt sich an der Natur zu orientieren, die stets Gesundheit und Harmonie hervor bringt, wird zu Lasten unseres Glücks, Wasser immer naturfremder zu optimieren. “In der Natur geschieht nichts zufällig. Wir Menschen haben es in der Hand, die Natur zu kopieren, aber vorher müssen wir sie kapieren, um die guten Geister zu rufen.” wusste schon der Österreichischer Wasserforscher Viktor Schauberger, dessen naturbasierte Antriebstechnologie sogar von Flugzeugbauer Airbus genutzt werden soll.