Bei der hohen Anzahl an Medikamentenresten, die täglich in die Toiletten Deutschlands hinunter gespült werden, ist jeder Schluck aus dem Wasserhahn ein Glücksspiel. Schmerzmittel, Kontrastmittel werden regelmäßig entdeckt. Wer halbwegs vernünftig ist, verlässt sich nicht nur auf staatliche Kontrollen. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor den unbekannten Langzeitfolgen der täglichen Dosis an Medikamentenspuren.

  • Immer mehr Eltern satteln auf Wasser aus Flaschen um.
    Damit bereiten sie Nahrung wie Getränke und Brei zu.

Vor allem die kleinsten Lebewesen brauchen am meisten Schutz. Medikamentenrückstände können der Entwicklung eines kleinen Kindes erheblichen Schaden zufügen. Sie lassen sich mittlerweile im Leitungswasser regelmäßig messen.

Gesundheit und Krankheit trennen oft nur Nuancen

Damit ein Körper optimal gedeihen und erblühen kann, braucht es ein Gleichgewicht vieler Faktoren. Zwischen Gesundheit und Krankheit entscheiden oft nur Nuancen. Neurotransmitter und Hormonen dienen der chemischen Signalübertragung im Körper. Kleinste Abweichungen dieser Botenstoffe entscheiden über Wohl und Verderben. Schon der kleinste Einfluss von außen kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Krebs, Demenz, Leberschäden oder Unfruchtbarkeit.
Schutzlos dem Medikamenten Cocktail aus dem Hahn ausgeliefert

Arzneien werden regelmäßig gemessen

  • Stand 2018 ist Trinkwasser stark von Medikamentenresten bedroht. 2014 fand Ökotest in 18 von 69 Städten Deutschland das Kontrastmittel Gadolinium, das verschiedene Störungen am Hormonsystem auslösen kann wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Menstruationsbeschwerden und Erektionsstörungen.
  • Auch laut dem Toxikologe Dr. Hermann Dieter vom Umweltbundesamt seien Bezafibrat, Diclofenac, Ibuprofen, Antibiotika und Röntgenkontrastmittel seien mehrfach im Wasser gefunden worden.

Kombination-Effekte unerforscht

  • Wie die verschiedenen Wirkstoffe , die sich im Wasser finden lassen, untereinander reagieren beziehungsweise wie Kombinationen an Wirkstoffen sich auf den menschlichen Organismus auswirken, ist komplettes unerforschtes Gebiet. Das kann kein Wissenschaftler der Welt stand heute garantiert wissen.
  • Laut dem Laborchef Gary Zörner sei dies ein großes Problem. In der Trinkwasserverordnung würde „jeder Stoff wird nur sich betrachtet Kombinationen Wirkung spielen keine Rolle.“ Etwa können Kupfer und Pestizide hoch toxische Verbindungen eingehen, die in Kombination 10000 Mal giftiger sind, als der Einzelstoff.

Langzeitfolgen unbekannt

So mancher Lobist behauptet, das die geringen Konzentrationen im Wasser harmlos wären. Die Spuren an Stoffen, die gefunden werden, betragen meist zwischen 0,1 und 1 Mikrogramm pro Liter. Fakt ist: Niemand kann zuverlässig voraussagen, wie sich kleine Mengen an Arzneimitteln, die über Jahre tagtäglich eingenommen werden, auf den Körper auswirken.

Kleine Mengen heißt nicht unbedingt kleineres Risiko

Die Homöopathie erzielt gut Erfolge, obwohl in homöopathischen Mitteln verschwindend geringe oder gar keine Mengen mehr – nur noch wenige bis gar keine Moleküle oder Atome – der Wirksubstanz nachweisbar sind. Gerade die Behandlung mit minimalen Dosen ist das Kernstück der Homöopathie und tausendfach erprobt. Wasser scheint „heilende“ wie auch „schädliche“ Informationen trotzdem in sich zu tragen und auf den Körper einzuwirken, selbst wenn minimale oder gar keine stoffliche Spuren gemessen werden können. Der Wasserforscher und Nobelpreisträger Dr. Alexis Carell sieht dies als erwiesen an. “Das Wasser kann selbst noch Informationen speichern, wenn deren Ursprung gar nicht mehr materiell vorhanden (nachweisbar) ist.”
Keine Zeit zu verlieren:

Bis sich Gesetze ändern, Werte angepasst werden, Medikamente vom Markt genommen oder neue Gebiete erforscht werden, kann viel Zeit vergehen. Leider muss erst oft was passieren, bis sich was tut.

Schließlich spielen wir auch mit unserer Gesundheit. Wirkstoffe werden in der Regel nicht vollständig vom Körper abgebaut und landen damit notgedrungen in der Kanalisation. Man hat als Privatperson vielleicht wenig Einfluss darauf, wie gut die Klärwerke die Stoffe wieder heraus filtern, die Politik schärfere Grenzwerte erlässt und Experten ihre Einschätzungen aktualisieren. Doch haben wir es in der Hand, welches Wasser wir trinken. Kein Gesetz besagt dass, man die Rückstände, die aus dem Hahn kommen, auch trinken muss.

3 Wege um auf Spuren Stoffe von Medikamenten zu verzichten

  • Heimwasserfilter-Filtersystem
  • Artesisches Quellwasser – Artesisches Wasser kommt aus geschützten Wasservorkommen in großer Tiefe und ist normalerweise von den Auswirkungen der Zivilisation (Düngemittel-, Medikamentenrückstände) noch unberührt.
  • Portable Filterkannen:

Quellen/ Links:

https://www.dvgw.de/themen/wasser/wasserqualitaet/medikamentenrueckstaende/

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/878550/antibiotika-co-gefaehrliche-arzneirueckstaende-wasser.html

Kein Arzt würde 100 Medikamente auf Einmal verschreiben

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