Kohärentes Wasser: Die Forschungen des Emilio Del Giudice (1940-2014)

Wer war der Physiker Emilio del Giudice?

Emilio del Giudice war zweifellos ein Gigant der Wissenschaft, ein Pionier, der den Weg zu einem neuen Gebiet der wissenschaftlichen Forschung eröffnete. Die Arbeit, die er zusammen mit Giuliano Preparata am Nationalen Institut für Kernphysik in Mailand (INFN) bereits in den 1980er Jahren begann und die er nach Preparatas Tod mit anderen Forschern fortsetzte, kann mit der Pionierarbeit anderer Wissenschaftsgiganten verglichen werden, wie etwa den Entdeckern der Suprafluidität von Helium-4 oder der Supraleitung. Mae Wan Ho charakterisiert ihn als eine Art Prometheus, die Figur aus der griechischen Mythologie, die der Menschheit das Feuer brachte.
Emilio war ein sehr kreativer und origineller Forscher, der im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten eine breite Publikationsliste angesammelt hat. Er war seiner Zeit so weit voraus, dass seine Arbeit noch immer darauf wartet, von der orthodoxen wissenschaftlichen Gemeinschaft verstanden zu werden, die noch nicht bereit ist, das zu würdigen, was er entdeckt hat.

Del Giudice wurde 1940 in Neapel geboren, wo er Physik studierte. Von 1963 bis 1976 war er Professor für Physik an der Universität von Neapel. Zwischen 1969 und 1972 war er auch als Forscher an dem renommierten Massaschusetts Institute of Technology (MIT) in den USA tätig, wo er mit Forschern wie Sergio Fubini, Paolo di Vecchia und Gabriele Veneziano Pionierarbeit in der damals neu entdeckten Stringtheorie (Duale Resonanzmodelle) leistete. Zwischen 1974 und 1976 war er als Forscher am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen tätig. Dann war er von 1976 bis zu seinem Tod 2014 mit dem INFN verbunden.

Auf welchem Forschungsgebiet kannte er sich aus?

Was war nun dieses neue Forschungsgebiet, das Del Giudice eröffnet hat? Es handelte sich um die Anwendung der Quantenfeldtheorie auf die Untersuchung weicher kondensierter Materie. Zur Erklärung: Charakteristisch für weiche Materie ist, dass sie weder gänzlich flüssig noch gänzlich fest ist und typische Strukturgrößen im Nano- bis Mikrometerbereich liegen. Weiche Materie ist allgegenwärtig. Man findet sie in Form von Schäumen, Polymeren, Membranen, biologischen Makromolekülen, Kolloiden oder Flüssigkristallen.

Das Neue seiner Forschung ist, dass bis zu diesem Zeitpunkt die Quantenfeldtheorie, die die Wechselwirkung von Materie mit einem Feld, in diesem Fall das elektromagnetische Feld, beschreibt, nie auf die Untersuchung kondensierter Materie, sondern nur auf die der Elementarteilchen, also auf unteilbare subatomare Teilchen und die kleinsten bekannten Bausteine der Materie, angewandt wurde. Die physikalischen Systeme, auf die diese Theorie von Del Giudice angewandt wurde, reichen von Wasser über Supraleiter und Magnetismus bis hin zu umstritteneren Systemen wie der Kalten Fusion.

Kohärent und inkohärentes Wasser: Die Quintessenz seiner Forschung

Ein wichtiges Ergebnis seiner Forschung ist, dass laut del Giudice Wasser aus einer Mischung von kohärentem (40% des Gesamtvolumens bei Raumtemperatur)und inkohärentem Wasser besteht. Man spricht auch von zwei Phasen. Dies steht im Einklang mit gemischten Modellen, die von anderen Forschen vorgeschlagen wurden. Schon Conrad Röntgen, der Entdecker der Röntgenstrahlen, schlug im 19. Jahrhundert vor, dass flüssiges Wasser aus einer Mischung von zwei unterschiedlichen Phasen besteht. Dichtere „Klumpen“ von enger gebundenen, geordneten Molekülen wechseln sich dabei mit ungebundenen Wassermolekülen ab.

Auch Wasser in den Körperzellen ist laut Albert Szent-Györgyi, der den Nobelpreis für die Isolierung der Ascorbinsäure (Vitamin C) erhielt, besonders strukturiert. Es handelt sich um Grenzflächenwasser, wie die Ausschlusszonen, die von Dr. Gerald Pollack postuliert werden. Del Giudice hat die Hypothese aufgestellt, dass diese Ausschlusszonen kohärente Domäne sind. Die Struktur von Wasser scheint, so stellt ich immer mehr heraus, auch eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu spielen.

Kohärentes Wasser genauer erklärt

Was Wasser betrifft, so macht nach der Theorie von Del Giudice nach die Wechselwirkung von Wassermolekülen mit dem elektromagnetischen Feld des Vakuums den Grundzustand des Systems nicht einfach zum niedrigsten Energiezustand plus die Wechselwirkung. Die Wassermoleküle tragen zur Entstehung dieses elektromagnetisches Feld bei, bei dem am Ende der kohärente Grundzustand ist ein Grundzustand von beiden eintritt: Wassermoleküle und elektromagnetisches Feld. Beide sind bei dieser Behandlung untrennbar. Der Grundzustand von Wasser in Wechselwirkung mit dem elektromagnetischen Feld hat andere Eigenschaften.

Es handelt sich um einen Zustand, in dem die Wassermoleküle im Einklang zwischen dem Grundzustand und einem angeregten Zustand schwingen, der 12,06 eV über der den Grundzustand liegt, ähnlich wie bei einem Laser, der durch ein Quant des elektromagnetischen Feldes angetrieben wird. Der Anteil der Wassermoleküle im angeregten Zustand beträgt 0,13. Das Ergebnis ist eine kohärente Domäne von 100 nm Durchmesser, in der sich die Moleküle in dieser Situation befinden. Diese kohärente Domänen, die von Regionen umgeben sind, in denen das Wasser nicht kohärent ist, sind Regionen, in denen das Wasser unterschiedliche Eigenschaften aufweist, wie z.B. eine Dichte von 0,92 g/cm3 und eine Dielektrizitätskonstante von 160 (die der inkohärenten Bereichen beträgt nur 15).

Ein weiteres Merkmal ist, dass Wasser in diesen kohärenten Domänen eine große Menge an quasifreien Elektronen besitzt, die für lebenswichtige Prozesse genutzt werden können. Dies manifestiert sich im Redoxpotential, das die Fähigkeit einer Flüssigkeit misst, in einer chemischen Reaktion Elektronen abzugeben (Reduktion) oder aufzunehmen (Oxidation), in diesem Fall erhöht sich die Fähigkeit des Wassers als Reduktionsmittel zu wirken, was zu einem niedrigeren Redoxpotential führt, was einige Autoren als eine Eigenschaft von belebtem Wasser vorgeschlagen haben.

Del Giudice`s Ideen halten für mögliche Erklärung etliche Phänomene von Wasser her

Dieses Modell kann eine große Anzahl von im Wasser beobachteten Phänomenen erklären. Die Dichteanomalie haben wir bereits erwähnt. Es gibt auch die von Gerald Pollack, Professor an der University of Washington in Seattle, beobachteten Ausschlusszonen, in denen das Wasser neben einer hydrophilen Oberfläche (in diesem Fall aus Nafion) die darin gelösten Stoffe (Pollack verwendete Mikrosphären) bis zu einem Abstand von etwa 0,1 mm ausschließt. Del Giudice und seine Mitarbeiter stellten die Hypothese auf, dass diese Ausschlusszonen gigantische kohärente Domänen darstellen.

Schlussfolgerung: Wer gesund sein will, versorgt sich mit mehr strukturiertem Trinkwasser

Kohärentes Wasser ist strukturiertes Wasser. Man kann künstlich den Anteil von kohärentem Wasser erhöhen, dann wird das Wasser strukturierter. Und ja, strukturiertes Wasser ist gesünder. Die Zellen brauchen solches Wasser. Ein Wissenschaftler, der die Wirkung von strukturiertem Wasser auf der Gesundheit recherchiert hat, ist Mu Shik Jhon.

Wir wissen, dass Wasser bei den Prozessen, die in lebenden Organismen ablaufen, von entscheidender Bedeutung ist; der menschliche Körper besteht beispielsweise zu 70% aus Wasser. Albert Szent-Györgyi hatte bereits angedeutet, dass Wasser in lebenden Systemen Eigenschaften besitzt, die es von Wasser in der trägen Welt, also z.B. Wasser in Rohren, unterscheiden. Diesem Autor zufolge hängen lebenswichtige Prozesse von diesem Wasser ab, das an den Oberflächen von lebendem Gewebe (wie Wasser in Ausschlusszonen) Eigenschaften von Grenzflächenwasser aufweist. Dieses Grenzflächenwasser, das in den Zellen enthalten ist, hätte diesen Eigenschaft der Kohärenz, der das Wasser in den kohärenten Domänen der Theorie von Del Giudice charakterisiert.

Wie kann man die Forschung nun für sich nutzen? Mehr Naturnahes Wasser trinken!

Wer hat schon einmal aus einer frischen Quelle getrunken hat, der weiß wie sich Struktur und Kohärenz im Trinkwasser anfühlt. Im Vergleich zu Start verarbeitetem Wasser, wie etwa Leitungswasser, verfügt Wasser aus der Natur noch über seine natürliche Struktur. Trinken wir ein paar Schluck, wird der Durst tief bis auf Zellebene gestillt. Wir fühlen uns schnell vitalisiert, erfrischt und erholt. Deshalb macht folgendes Sinn:

  • Trinken Sie mehr Wasser aus natürlichen Quellen
  • Falls nicht möglich, trinken Sie frisches, unverarbeitetes Quellwasser, das in Flaschen abgefüllt wurde
  • Oder filtern Sie Leitungswasser einfach. Am besten mit einem Filtersystem, das Wasser zurück in seine natürliche Mitte bringt. Das Wasser also belebt, vitalisiert, strukturiert und reinigt.

Wassergedächtnis 1: Die Forschungen des Luc Montagnier

Was ist ein Wassergedächtnis? Kann man es belegen?

Beim Wassergedächtnis spricht man von dem Phänomen, dass Wasser in seiner Struktur von Stoffen informell beeinflusst werden kann. Wasser soll sich also an strukturelle Veränderungen erinnern können, selbst wenn der ausgehende Feststoff restlos aus der Flüssigkeit entfernt wurde – oder sich im hoch verdünnten Zustand kein Molekül mehr vom Ausgangsstoff nachweisen lässt. Der Franzose Luc Montagnier hat eine Versuchsanordnung entwickelt, das einen wissenschaftlichen Beweis für das Vorhandensein eines Wassergedächtnisses erbringen könnte.

Die Umwelt ist voll mit Chemiekalien von Medikamenten, Schwermetallen aus der Landwirtschaft und Plastik aus dem Supermarkt – Könnte es also sein, dass unser Trinkwasser sich all die schlechten Eindrücke merkt, selbst wenn es stofflich vom gröbsten Dreck durch die Wasserwerke gereinigt wird?

Wer ist Luc Montagnier?

Er ist ein französischer Virologe. 2008 gewann er zusammen mit Francoise Barru-Sinoussi und Harald zur Hausen den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV-Virus. Für lange Zeit war er als Forscher am Pasteur Institut in Paris tätig. Montagnier ist mit Mitbegründer der „World Foundation für AIDS Research and Prevention“. Er erhielt im Laufe seiner Laufbahn mehr als 20 wichtige nationale und internationale Preise. Darunter u.a.: Legion d’honneur (Commandeur in 1994, Grand Officier in 2009), the Lasker Award (1986), the Gairdner Award (1987 King Faisal Foundation International Prize (1993) the Prince of Asturias Award (2000). Nobelpreis ( 2008)

Montagnier’s Versuche zum Wassergedächtnis

Montagnier brachte in einer Kupferspule zwei Reagenzgläser an. Eines davon enthielt reines Wasser. Das Zweite ein DNA-Fragment, das hochverdünnt in Wasser vorhanden war. Beide Behälter wurde über mehrerer Stunden einem schwachen elektromagnetischem Feld ausgesetzt. Anschließend wurde ihr Inhalt untersucht. Dazu wurde ein Enzym benutzt, das DNA-Muster sucht und selbstständig reproduzieren kann. Das Enzym wurde in beiden Behältern fündig. Das heißt, es wurde auch in dem Wasser fündig, das keine DNA enthielt. Die Information der DNA war auch darin nach der Bestrahlung durch die Spule messbar. Unter einem unsichtbaren energetischen Einfluss hat sich also die Information von einem geschlossenem Gefäß in das andere ausgebreitet. Montagnier hat bei dieser Versuchsanordnung mit Verdünnungen von 10 hoch minus 18 gearbeitet. Ergebnis: Es war kein einziges Molekül der DNA in der Flüssigkeit mehr vorhanden. (Moleküle stellen die kleinsten Teilchen dar, die die Eigenschaften des zugrundeliegenden Stoffes haben). Die Signale konnten aber dennoch im Wasser nachgewiesen waren. Kann man hier also von einem Wassergedächtnis sprechen?

VIDEO: Eine Doku über den Nobelpreisgewinner Luc Montagnier

Des einen Freund, des anderen Feind

Luc Montagnier selbst gewann 2008 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entdeckung des HIV-Virus. Die Entdeckung dazu machte er schon im Jahr 1983. All die Jahre war er nicht untätig. Seine Entdeckung führte ihn zur Entwicklung eines Tests, mit dem man den HIV-Virus in Blutproben nachweisen kann. Diese Arbeit führte ihn zu weiteren Forschungen, und schließlich auch zu Forschungen zum Wassergedächtnis.

2010 stellte er auf einer Konferenz in Lindau dazu das obige Experiment vor. Es waren rund 700 Wissenschaftler anwesend, darunter auch 60 Nobelpreisträger. Sicher brachte er mit seiner Versuchsanordnung so manchen konventionellen Wissenschaftler an die Grenzen seiner Vorstellungskraft. Die Reaktionen schwankten von Erstaunen bis Entsetzen. Nach der konventionellen, mechanistischen Vorstellung des Universums, dürften diese Ergebnisse nämlich nicht existieren.

Im Dezember 2010 wurde Montagnier in einem Wissenschaftsmagazin zu der teils heftigen Kritik auf seine als unwissenschaftlich denunzierte Methodik befragt: Die Interviewer wollten wissen, ob er sich denn keine Sorgen darüber mache, dass ihn Kollegen in die Ecke der Pseudomedizin verbannen würden. Darauf antwortete er „ Nein, weil es keine Pseudowissenschaft ist. Es ist keine Quacksalberei. Die Phänomene sind echt und bedürfen weiterer Untersuchungen“.

Auf der anderen Seite lieferte er wissenschaftliche Argumente für die Homöopathie. Vielen Menschen bringt die Homöopathie Linderung bei z.B. Neurodermitis, Fieber etc. Doch muss sie sich immer anhören, pseudowissenschaftlich zu sein. Schließlich arbeitet Homöopathie auch mit hochverdünnten Lösungen. So hoch, dass sich die Wirkung der Präparate nach „korrekten“ wissenschaftlichen Methoden bislang nicht belegen lassen.

Erfahrungswissen wichtiger als gedacht?

Wahrheit – was bedeutet das eigentlich? Wann weiß man wirklich, das etwas stimmt? Ist ein Ergebnis erst dann wahr, wenn es objektiv, z.B. durch Messinstrumente, verifizierbar ist? Kann Wahrheit auch subjektiv sein? Man kann etwas nicht beweisen, weiß es aber trotzdem? Manchmal interpretieren wir ein Ergebnis richtig. Manchmal interpretieren wir ein Ergebnis falsch. Manchmal können wir ein Ergebnis messen. Und manchmal wissen wir einfach, wie etwas funktioniert – wir tun etwas und erzielen ein Ergebnis.

Ein paar Beispiele.

  • Einen guten Koch zeichnet auch ein gutes Gespür für das Kochen aus. Er erkennt, wenn das Fleisch gar ist. Er spürt, in welchem Verhältnis alle Zutaten miteinander kombiniert werden müssen, damit sich am Ende alles die Waage hält. Er hat gelernt, leckere Speisen zu kochen. Dazu braucht er nicht nachmessen. Er weiß intuitiv um die wichtigen Prinzipien, die ein Gericht braucht, damit es gelingt. Das Auswendiglernen von Kochbüchern hilft wenig. Hinzu kommt sein natürliches Talent. Ein Wissen, mit dem er sozusagen geboren wurde. Denn sonst gäbe es gute Köche wie Sand am Meer.
  • Manchmal gibt es Situationen im Leben, wo wir uns intuitiv Wissen erschließen, ohne zu wissen warum. Ist ein Haus etwa Menschen leer, so merken wir das oft beim ersten Schritt über die Türschwelle. Irgendwas in uns „ nimmt wahr“, dass keine andere Person im Gebäude vorhanden ist. Ein mysteriöses Gefühl, dass auf unbekannte Weise Wissen übermittelt.
  • In der traditionellen chinesischen Medizin existiert seit Jahrtausenden das Konzept von „Qi“, eine Lebenskraft des Körpers, die durch unsichtbare, energetische Leitbahnen – sogenannte Meridiane – im Körper zirkuliert. Millionen von Menschen haben durch Akupunktur bereits Linderung oder Heilung von Krankheiten erfahren. Nadeln werden dabei in sogenannte Energiepunkte am Körper gesteckt. Gestaute Energie bzw. ein stockender Informationsfluss, der bislang nicht messbare energetische Signale überträgt, soll dadurch ins Fließen gebracht werden. Durch den gesteigerten Energiefluss, sollen gleichzeitig auch Organe wie Leber, Gehirn und Niere anhand gesünderer Informationen gestärkt werden. Man kann diese Meridiane bis dato nicht messen. Chinesische Heiler haben sie über Jahrtausende durch Ausprobieren heraus gefunden.

Die Wissenschaft würde so manches obige Beispiel als unwissenschaftlich deklarieren. Für persönliche Empfindungen gibt es keine objektiven Beweise. In diesem Sinne wären sie auch nicht wahr. Wirklich? Die wissenschaftliche Methode bezieht ihre wichtigsten Erkenntnisse aus dem Experiment, das über die Gültigkeit einer Theorie entscheidet. Leider bleiben Wahrheiten, die nicht den mechanischen Gesetzen der Chemie und Physik folgen, von vorherein unberücksichtigt. Sie entsprechen nicht dem aktuellen Weltbild. Doch wie die Geschichte zeigt, können sich Weltbilder auch ändern. Noch vor wenigen Jahrhunderten galt es für sicher, dass die Erde eine Scheibe ist. Für manche Phänomene gibt es eben ” noch” keine Messmethoden. Ein Mensch, der von einer Krankheit z.B. mittels der Akupunktur geheilt wird, dürfte dies egal sein.

Hat gesundes Wasser eine besondere Struktur?

Hat die Wasserstruktur einen Einfluss auf die Qualität von Trinkwasser? Frisches Quellwasser belebt und hydriert den Körper schnell und ist geschmacklich ein Hochgenuss. Leitungswasser dagegen bleibt oft in der Kehle stecken. Man trink viel davon, doch bleibt irgendwie dennoch durstig. Immer mehr Forschungen belegen, dass die Struktur von Wasser einen wichtigen Einfluss auf die Qualität von Trinkwasser hat. Dr. Gerald Pollack hat sogar hexagonal strukturiertes Wasser entdeckt, dass einem 4. Aggregatzustand von Wasser gleicht. Das gleiche Wasser soll es auch in unseren Zellen geben.

Warum spendet Quellwasser so viel Kraft?

Jeder Mensch kann den Effekt von natürlicher Struktur „fühlen“. Manchmal fehlen dazu vielleicht wissenschaftliche Daten. Doch nur weil man Dinge nicht vollends berechnen und voraus bestimmen kann, heißt das nicht automatisch, dass sie Humbug sind. Die Natur hat einen heilenden Einfluss auf uns. Leben wir mit ihr im Einklang, so fühlen wir uns gut. Die meisten Menschen gehen gerne in der Natur spazieren. Besonders an Stellen, wo z.B. Wald besonders ursprünglich und verwildert ist, können wir wahrnehmen, dass der Wald dort besonders lebendig ist. Was für das menschliche Auge chaotisch und unstrukturiert ist, folgt seiner eigenen Ordnung. Einer Ordnung, die das Leben fördert und vor Vitalität strotzt.

Nach Meinung vieler Wasserforscher, wie z.B. Viktor Schauberger, ist Wasser aus ursprünglicher Natur besonders gut für den Menschen. Es soll „ gesunde Informationen“ enthalten und ihm soll eine natürliche Struktur und Ordnung innewohnen. Wasser fließt in der Natur nie schnurgerade aus. Im Gegenteil: Es mäandert, fließt mal durch schnelle Stromschnellen, mal plätschert es sanft dahin. So sollen viele gesunde Information der Natur im Wassergedächtnis gespeichert werden. Auch wenn dafür vielleicht noch alle Beweise fehlen, kein Mensch kann verneinen, das er sich nicht frischer und vitaler fühlt, wenn er Wasser aus einer natürlichen Quelle trinkt. Es scheint was dran zu sein.

 

Wasser birgt noch viele unbekannte Geheimnisse

Wir alle haben in der Schule gelernt, dass Wasser drei Aggregatzustände, nämlich fest, flüssig und gasförmig, einnehmen kann. Und natürlich lassen sich diese drei Zustände auch in unserem Leben beobachten. Beim Kochen, beim Duschen oder beim Skifahren auf der Schneepiste. Doch beschäftigt man sich ein bisschen mehr mit dem feuchten Element, so lassen sich viele ungewöhnliche Eigenschaften, sogenannte chemische Anomalien, messen, für die es bislang wenig bis gar keine zufriedenstellenden Erklärungsmodelle gibt. Zum Beispiel in den Punkten Gefrierpunk, Siedepunkt, Dichte oder Oberflächenspannung, verhält sich Wasser ganz anders, als es sich gemäß wissenschaftlicher Berechnungen sollte. Nur weil wissenschaftliche Erklärungsmodelle bislang fehlen, macht Wasser dennoch was es will. Es fügt sich nicht der Theorie. Die Theorie muss sich dem Wasser fügen. Fragen die es zu klären gibt:

  • Setzt man Haustieren strukturiertes und normales Wasser vor, so trinken sie instinktiv strukturierter Wasser.
  • Nimmt zwei Pflanzen mit der gleichen Größe. Die eine gießt man mit Leitungswasser aus dem Hahn für 1 Jahr. Die andere mit strukturiertem Wasser für den gleichen Zeitraum. Warum ist letztere Pflanze fast immer wesentlich größer?
  • Selbst Kühe, die mit Globuli behandelt werden, geben z.B. besser Milch. Bei Kühen fällt der Placebo-Effekt bekanntlich weg.

Wassermoleküle strukturieren sich zu Clustern

Der Lauf der Wissenschaft ist es, dass viele neue Erkenntnisse auf alten Errungenschaften aufbauen. Es gilt als wissenschaftlich unstrittig, dass Wasser aus Molekülen besteht: H2O. Außerdem ist längst bekannt, dass sich das Sauerstoffatom ( O) und die zwei Wasserstoffatome ( H2), durch ihre dipolare Ladung anziehen und zusammenschließen können. Es entstehen sogenannte Wassermolekülverbindungen, sogenannte Cluster. Laut Dr. Wolfgang Ludwig schließen sich bei Zimmertemperatur bis 400 einzelne Wassermoleküle zu „Clusterhaufen“ zusammen. Es gibt viele Möglichkeiten sein Trinkwasser zu optimieren: Reinigung von Fremdstoffen, Veränderung der Wasserhärte, Entkalkung uvm. Mehr und mehr Forschungen lassen darauf deuten, dass besonders in diesen Verbindungen der Wassermoleküle untereinander, also in der Struktur der Cluster, ein entscheidender Schüssel liegt, wie gut ein Trinkwasser menschliche Zellen hydrieren kann – und wie gut Wasser so auch mentales und körperliches Wohlbefinden beflügeln kann. Nehmen die Cluster Information auf?

Manche Experten sehen in der Struktur der Cluster auch einen mögliche Grund, wie Wasser Informationen speichern und übertragen kann. Alle viel diskutierten Kontroversen um Homöopathie und Wasserbelebung einmal außen vor. Es lässt sich zumindest zweifellos sagen, dass die spezifischen Charaktereigenschafen wie Dichte, Kühlung, Oberflächenspannung, bereits den Informationsgehalt von Trinkwasser beeinflussen. Wird Wasser gefroren, so sind die Cluster weniger beweglich und sollen darin gehemmt werden, Informationen aufzunehmen oder weiterzugeben. Wird Wasser gekocht, so trennen sich die Clustergebilde. Durch diese Auflösung sollen ebenso weniger Informationen übermittelt werden können. Laut dem Biophysiker Karl S. Trincher hat Wasser bei ca. 37 Grad die größte Informationsübertragungsrate.

In Körperzellen ist Wasser besonders strukturiert

Albert Szent-Györgyi, Nobelpreisträger

Jeder Mensch soll 2 Liter Wasser pro Tag trinken, um Körper optimal leistungsfähig zu bleiben. Was oft vergessen wird: 75 % allen Wassers, dass sich im menschlichen Körpers befindet, befindet sich innerhalb der Zellen. Dieses Zytoplasma, das flüssige Medium jeder lebenden Zelle, besteht vorwiegend aus Wasser, in dem Proteine, DNS, Zucker, Salze, Fettsäuren und Hormone enthalten sind. Ohne diese „Grundlage des Lebens“, wie der Biologe und Nobelpreisträger Szent-György das nasse Element nannte, wären alle Biomoleküle starr und festgefahren. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass nicht nur die Menge an Wasser, das wir trinken, über unsere Gesundheit entscheidet. Der Nobelpreisträger Szent-Györgyi war der Meinung, dass Wasser in den Zellen eine Eis-ähnliche Struktur hat. Dies bedeutet, dass Wasser harmonischer geordnet ist, als normales Brauchwasser aus der Leitung. Wenn Wasser in den Zellen besonders strukturiert sein soll, können wir dann mit dem Genuss von strukturiertem Wasser, so wie es z.B. reichlich in Gletscherwasser zu finden ist, unsere Zellen besser hydrieren und versorgen, als mit Leitungswasser?

Dr. Gerald Pollack: Strukturiertes Wasser ist längst keine Esoterik „mehr“

Wer auch immer die Seiten zu strukturiertem Wasser bei Wikipedia erstellt hat, von den vielen wissenschaftlichen Studien, die gerade in den letzten 10 Jahren an Tageslicht kamen, ist dort noch nichts zu lesen. Uns interessiert: Lässt sich anhand konkreter Forschungsergebnisse erklären, warum Quellwasser den Durst besser und schneller stillt, als Leitungswasser? Und lassen sich diese „unsichtbaren“ Unterschiede nicht nur durch Mineralstoffanteil oder Reinheit, sondern auch mit der Struktur und Ordnung der Wassermoleküle erklären? Zunächst mal ist die Idee von strukturiertem Wasser auch in der Wissenschaft nicht neu. Schon Konrad Röntgen, der Entdecker der Röntgenstrahlen, hat sich mit dem Strukturprinzip von Wasser auseinandergesetzt. Nun liefert Dr. Gerald Pollack eindeutige Hinweise, dass es sehr wohl die Struktur von Wasser einen Einfluss auf dessen Qualität hat. So lassen sich gravierende Unterschiede zwischen strukturiertem und herkömmlichen Wasser ausmachen. Er und sein Forscherteam sprechen vor der Entdeckung eines vierten Aggregatzustand von Wasser. Und zwar soll es sich dabei um eine Zwischenform zwischen flüssigem und gefrorenem Wasser handeln.

Dieser neue Aggregatzustand ist wie flüssiges Eis. Ein Zustand, in dem sich die Wassercluster in einem erstaunlich stabilen, hexagonalen Gitter anordnen können. Man denke an die wunderschönen Kristallstrukturen von Eis. Das besondere an diesem „ strukturiertem Wasser „ ist, das sich dessen Kristallmatrix nicht wie bei Eis völlig fest erstarrt, sondern sich in einer Art flüssigem Kristall vorfindet.

Dieses neue Wasser wurde in der Nähe zu hydrophilen Flächen von Mikrokugeln entdeckt. In einer kleinen viertel Millimeter dicken Randzonen ( Exklusion-Zone) wurde beobachte, dass sich das Wasser von selbständig zu ordnen und sich selbst zu reinigen beginnt. Das Wasser teilt sich in in dieser Zone in zwei Schichten auf. Beide Wasserschichten haben komplett andere Eigenschaften. Hydrophil bedeutend wörtlich „ Wasserliebend“. Bekannt ist, dass sich hydrophile Pole auch auch im inneren und äußeren der menschlichen Zellmembranen befinden. Wohl auch, um die Ordnung von Zellwasser zu unterstützen.

Weitere Forschungsergebnisse zu strukturiertem Wasser

Inzwischen haben einige andere Forscher, einen 4. Aggregatzustand von Wasser bestätigt. Wer strukturiertes Wasser trinkt, der scheint seinem Körper was Gutes zu tun. Ob er daran glaubt, oder nicht.

    • Dr. Antonella DeNinno
      Dr. Antonella DeNinno von der „Italian National Agency for New Technologies, Energy and Sustainable Economic Development“ hat unabhängig die Theorien von Dr. Pollack untersucht und überstimmt mit dessen Forschungen über strukturiters EZ-Wasser überein. Quelle:https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0009261416308971
    • Katrin Amann-Winkel
      2017 identifizierte auch Katrin Amann-Winkel und ihr von der Stockholm einen neuen Aggreagatszusand von Wasse.r Amann-winkel sagt“ „ Wasser in eine viskose Flüssigkeit, welche fast inständig in eine andere, noch viskosere Flüssigkit mit einer noch niedrigeren Dichte wie Ice transformiert wird“. Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2017/06/170626190610.htm
    • Dr. E. Del Giudice’s, University of Salerno
      Der Italiener Dr. E. Del Giudice untersuchte die Dynamiken der Entstehen von EZ-Wasser, dessen Anomalien und dessen Relevanz zu lebenden Systemen Quelle: ttp://trnres.com/ebook/uploads/felscontent/T_14305595685%20fels.pdf
    • Cyril W. Smith
      Wasser uns lebende Systeme haben makroskopische Quantum-Eigenschaften, die Erinnerung von Frequezne speichen können. Quelle: https://www.liebertpub.com/doi/pdf/10.1089/107555304322848977

Studie von Orb Media: Leitungswasser weltweit durch Mikroplastik verunreinigt

Mikroplastik ist, wie der Name „ Mikro“ vermuten lässt, winzig klein. In vielen Fällen so klein, dass es sich mit bloßem Augen nicht mehr erkennen lässt.

Wie wird Plastik so klein? Leben heißt Bewegung: Manchmal sind Plastikteile von Haus auf sehr klein. Ein anderes Mal werden große Plastikteile dadurch zerkleinert, dass sie z.B. durch Wind und Wetter zuerst immer spröder werden und dann anfangen, sich durch Reibung und Bewegung immer weiter zu zerteilen. Die Teilchen gelangen ins Wasser, werden durch die Kanalisation gespült, kommen mit Steinen, Beton, Eis und Strömungen in Kontakt, die sie immer weiter zum zerbersten bringen.

Jedes Jahr werden rund 300 Millionen Tonnen Plastik produziert. Nur 20 Prozent werden davon werden recycelt. Der Rest landet im Müll – oder in der Umwelt wie in in Flüssen, im Wald und Wiesen.

Genau deshalb muss man sich auch Sorgen um unser Trinkwasser machen. Immerhin gibt es für Mikroplastik, stand 2019, keine Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung. Die Gesetzgeber spielen das Problem noch herunter. Mit Betonung auf „ noch.“

Eine neue Studie im Auftrag von Orb Media hat nun in mehr als einem Dutzend Ländern Leitungswasser auf Mikroplastik untersucht. Die Forscher haben insgesamt 159 Proben entnommen.

Insgesamt waren 83 % der Proben mit Mikroplastik verunreinigt.

  • USA: 94% der Proben enthielten Mikroplastik, ca. 325 Partikel pro Liter
  • Indien: 82%
  • Indonesien: 76%
  • Ecuador: 75%
  • Libanon: 94%
  • Europa ( Deutschlandweit, England, Frankreich…) : 72%

Link zu Studie:

https://orbmedia.org/stories/invisibles_plastics?

Wasserkreislauf: So sind wir vom Wasser abhängig

Wasser ist das wichtigstes Lebensmittel. Nicht länger als drei Tage ohne Wasser – und das war’s. Überleben und gedeihen. Doch leben wir mit Dünger und Plastik versetzten und unstrukturiertem Leitungswasser auch zum besten unserer Möglichkeiten? Wer gutes Wasser trinkt, hat mehr vom Leben: Mehr Spaß, bessere Leitungsfähigkeit, sieht besser und jünger aus.

Auf dem Markt werden zahlreiche Möglichkeiten angeboten, um die Qualität des Wassers, das Zuhause aus dem Hahn kommt, zu optimieren. Filterkannen und Standfilter zum Beispiel. Sind diese Maßnahmen wertvoll? Heißt es nicht in den Medien, wäre Leitungswasser das Zitat „beste geprüfteste Lebensmittel Deutschlands“ ? Laut Umfragen halten 83 % der Deutschen Leitungswasser für gut. 93 % glauben sogar, man könne es bedenkenlos trinken.

Gesundes Wasser, gesunder Mensch

Wer Wasser schon mal direkt aus der Natur getrunken hat, sich etwa beim Bergwandern mit einem Schluck aus dem Bergbach erfrischt hat, der ist über jeden Zweifel erhaben. Natürliches Quellwasser …

  • stillt den Durst besser,
  • es trinkt sich leichter,
  • man fühlt sich wacher, klarer im Kopf
  • es schmeckt reiner.

Kurz um: Natürliches Quellwasser mit vom „ Menschen beeinflussten“ Leitungswasser zu vergleichen, macht keinen Sinn. Nur mit dem Wasser, das vom Menschen weder bearbeitet, noch verdreckt, transportiert, gepumpt, bestrahlt oder mit Abwasser verdünnt wurde, konnten wir uns im Lauf der Evolution zu dem entwickeln. Es ist für Überleben, Freude und Leistungsfähigkeit Glück unabdingbar.

Bis vor wenigen Jahrhunderten gab es weder Wasserkraftwerke, noch elektrische Pumpen und kilometerlange Rohrsysteme aus Blei, Kupfer, Kunststoff oder Edelstahl. Die Felder wurden natürlich gedüngt. Was in die Böden einsickerte, war durch und durch „natürlich“ und “unbedenklich”.

“In jedem Tropfen Quellwasser sind mehr Kräfte vorhanden, als ein mittleres Kraftwerk der Gegenwart zu erzeugen vermag.” – Viktor Schauberger ( Naturforscher)

“I want to reemphasize that we’re not dealing with water at the molecular level; we’re dealing with crowds of water molecules. We don’t yet understand water molecules” ― Dr. Gerald H. Pollack (Wissenschaftler)

Wasser unterscheidet vom grundauf: Hexagonale Struktur, mehr Energie, andere Viskosität.

Nur wenige Haushalte kommen heute noch in den Genuss, mit richtig natürlichem Wasser versorgt zu werden. Einsiedlerhöfe in den Bergen vielleicht. Häuser, die in der Natur stehen und womöglich ihre eigene Quelle haben, wo weit und breit keine Fabriken stehen und rings herum nicht mit chemischen Düngern gedüngt wird. Kein Wunder, dass Leute dort irgendwie gesünder aussehen und glücklicher scheinen.

Wer den Hahn öffnet, spielt mit dem Risiko

Das Wasser, das zu Hause aus dem Hahn kommt ist faktisch immer irgendwo vom Menschen beeinflusst worden. Auf deutsch: Es läuft unter und durch gedüngten Feldern, wird mit Abwasser aus Kläranlagen verdünnt, fließt unter unatürlich hohem Druck durch riesige, für das Auge nicht einsehbare, teils korrosive Rohrsysteme. Menschen prüfen wiederum das Wasser auf menschliche Stoffe. Wasserbetreiben geben Garantien bis zum Haus. Was in den Rohren eigenen vier Wänden ins Leitungswasser kommt, ist nicht geregelt. Zumindest gibt es seit 1970 keine Bleileitungen mehr. Ganz egal, wo man aus der Leitung trinkt, es handelt sich stets um Wasser, das schwer von Menschen geformt, getriezt, gepiesackt und optimiert wurde.

„Wir trinken 90 % unserer Krankheiten.“ Louis Pasteur (französischer Mikrobiologe)

Grundwasser
( Kann auch von Oberflächengewässern eingeleitet werden)

Vorteil:

  • Tiefer als Oberflächengewässer. Es entsteht, wenn Wasser aus Niederschlägen oder Oberflächengewässern versickert.

Nachteil:

  • Grundwasser ist heutzutage stark mit Nitrat belastet. Ein Grund hierfür sind künstliche Dünger, Gülle aus Mastställen und in den letzten Jahren auch vermehrt Biomasse aus Biogasanlage, die auf Feldern ausgebracht werden.
  • Deutschland’s Felder haben die zweite höchste Belastung mit Nitrat in ganz Europa.

Oberflächenwasser

( Seen Flüsse, Talsperren; aus mind. 40 Meter Tiefe)

Vorteil:

  • Einfacher Zugang. Es müssen keine tiefen Brunnen und Schächte gebohrt werden. Wasser muss nicht an die Oberfläche gepumpt werden. Das spart Aufwand und Kosten.

Nachteil:

  • Dafür ist der Aufwand zu Säuberung das Wasser ist aus Oberflächengewässern größer. Müll, Schlamm und Pflanzenreste müssen entfernt werden.
  • Zudem sind Wasserwerke sind laut Meinung von unabhängigen Wissenschaftlern für die große Anzahl Spurenstoffe, sprich: Mikroplastik Düngemittel Rückstände von Medikamenten wieder Antibapille, nicht gut genug ausgerüstet.
  • Klärwerke leiten Abwasser in die Oberflächengewässer ein, aus welchen Trinkwasser wieder entnommen wird. Der Junkkreislauf schließt sich.

Quellwasser
( Grundwasser, das von selbst aus der Erde tritt)

Vorteil:

  • Je tiefer Wasser aus der Erde kommt, desto weniger ist es mit Schadstoffen belastet und menschlichen Experimenten ausgesetzt. Manche Quellen werden aus Wasserverkommen gespeist, die nur 8-10 Meter unter Grasnabe der liegen. Andere dagegen werden aus 400 Meter tiefen Wasserspeichern gespeist. Ist von allen Trinkwasserreservoirs wohl die sicherste Option.

Nachteil:

  • Wer nicht zocken will, sorgt selber vor. Wasser fließt immer im Kreislauf. Es ist nicht auf alle Ewigkeit in isolierten unterirdischen Höhlen gespeichert, sondern trifft sich irgendwann wieder.
  • Wasser fließt irgendwo immer wieder zusammen. Die Chance ist groß, dass es irgendwo immer mit menschlichem Einfluss wie Landwirtschaft, Industrie, Plastik usw. ausgesetzt. Man kann nicht alles überwachen, nicht alles messen und schon gar nicht den natürlichen Laufs Wassers voll und ganz bestimmen oder kontrollieren.
  • Wer auf Nummer sicher wählen gehen, oh das Wasser sauber rein ist, gut schmeckt der entnimmt das Wasser dem menschlichen Kreislauf und renaturiert es.

So entsteht aus Leitungswasser wieder naturnahes Wasser

  • Aktivkohle
  • Zeolith

 

Kein Arzt würde 100 Medikamente auf Einmal verschreiben

Bei der hohen Anzahl an Medikamentenresten, die täglich in die Toiletten Deutschlands hinunter gespült werden, ist jeder Schluck aus dem Wasserhahn ein Glücksspiel. Schmerzmittel, Kontrastmittel werden regelmäßig entdeckt. Wer halbwegs vernünftig ist, verlässt sich nicht nur auf staatliche Kontrollen. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor den unbekannten Langzeitfolgen der täglichen Dosis an Medikamentenspuren.

  • Immer mehr Eltern satteln auf Wasser aus Flaschen um.
    Damit bereiten sie Nahrung wie Getränke und Brei zu.

Vor allem die kleinsten Lebewesen brauchen am meisten Schutz. Medikamentenrückstände können der Entwicklung eines kleinen Kindes erheblichen Schaden zufügen. Sie lassen sich mittlerweile im Leitungswasser regelmäßig messen.

Gesundheit und Krankheit trennen oft nur Nuancen

Damit ein Körper optimal gedeihen und erblühen kann, braucht es ein Gleichgewicht vieler Faktoren. Zwischen Gesundheit und Krankheit entscheiden oft nur Nuancen. Neurotransmitter und Hormonen dienen der chemischen Signalübertragung im Körper. Kleinste Abweichungen dieser Botenstoffe entscheiden über Wohl und Verderben. Schon der kleinste Einfluss von außen kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Krebs, Demenz, Leberschäden oder Unfruchtbarkeit.
Schutzlos dem Medikamenten Cocktail aus dem Hahn ausgeliefert

Arzneien werden regelmäßig gemessen

  • Stand 2018 ist Trinkwasser stark von Medikamentenresten bedroht. 2014 fand Ökotest in 18 von 69 Städten Deutschland das Kontrastmittel Gadolinium, das verschiedene Störungen am Hormonsystem auslösen kann wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Menstruationsbeschwerden und Erektionsstörungen.
  • Auch laut dem Toxikologe Dr. Hermann Dieter vom Umweltbundesamt seien Bezafibrat, Diclofenac, Ibuprofen, Antibiotika und Röntgenkontrastmittel seien mehrfach im Wasser gefunden worden.

Kombination-Effekte unerforscht

  • Wie die verschiedenen Wirkstoffe , die sich im Wasser finden lassen, untereinander reagieren beziehungsweise wie Kombinationen an Wirkstoffen sich auf den menschlichen Organismus auswirken, ist komplettes unerforschtes Gebiet. Das kann kein Wissenschaftler der Welt stand heute garantiert wissen.
  • Laut dem Laborchef Gary Zörner sei dies ein großes Problem. In der Trinkwasserverordnung würde „jeder Stoff wird nur sich betrachtet Kombinationen Wirkung spielen keine Rolle.“ Etwa können Kupfer und Pestizide hoch toxische Verbindungen eingehen, die in Kombination 10000 Mal giftiger sind, als der Einzelstoff.

Langzeitfolgen unbekannt

So mancher Lobist behauptet, das die geringen Konzentrationen im Wasser harmlos wären. Die Spuren an Stoffen, die gefunden werden, betragen meist zwischen 0,1 und 1 Mikrogramm pro Liter. Fakt ist: Niemand kann zuverlässig voraussagen, wie sich kleine Mengen an Arzneimitteln, die über Jahre tagtäglich eingenommen werden, auf den Körper auswirken.

Kleine Mengen heißt nicht unbedingt kleineres Risiko

Die Homöopathie erzielt gut Erfolge, obwohl in homöopathischen Mitteln verschwindend geringe oder gar keine Mengen mehr – nur noch wenige bis gar keine Moleküle oder Atome – der Wirksubstanz nachweisbar sind. Gerade die Behandlung mit minimalen Dosen ist das Kernstück der Homöopathie und tausendfach erprobt. Wasser scheint “heilende” wie auch “schädliche” Informationen trotzdem in sich zu tragen und auf den Körper einzuwirken, selbst wenn minimale oder gar keine stoffliche Spuren gemessen werden können. Der Wasserforscher und Nobelpreisträger Dr. Alexis Carell sieht dies als erwiesen an. “Das Wasser kann selbst noch Informationen speichern, wenn deren Ursprung gar nicht mehr materiell vorhanden (nachweisbar) ist.”
Keine Zeit zu verlieren:

Bis sich Gesetze ändern, Werte angepasst werden, Medikamente vom Markt genommen oder neue Gebiete erforscht werden, kann viel Zeit vergehen. Leider muss erst oft was passieren, bis sich was tut.

Schließlich spielen wir auch mit unserer Gesundheit. Wirkstoffe werden in der Regel nicht vollständig vom Körper abgebaut und landen damit notgedrungen in der Kanalisation. Man hat als Privatperson vielleicht wenig Einfluss darauf, wie gut die Klärwerke die Stoffe wieder heraus filtern, die Politik schärfere Grenzwerte erlässt und Experten ihre Einschätzungen aktualisieren. Doch haben wir es in der Hand, welches Wasser wir trinken. Kein Gesetz besagt dass, man die Rückstände, die aus dem Hahn kommen, auch trinken muss.

3 Wege um auf Spuren Stoffe von Medikamenten zu verzichten

  • Heimwasserfilter-Filtersystem
  • Artesisches Quellwasser – Artesisches Wasser kommt aus geschützten Wasservorkommen in großer Tiefe und ist normalerweise von den Auswirkungen der Zivilisation (Düngemittel-, Medikamentenrückstände) noch unberührt.
  • Portable Filterkannen:

Quellen/ Links:

https://www.dvgw.de/themen/wasser/wasserqualitaet/medikamentenrueckstaende/

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/article/878550/antibiotika-co-gefaehrliche-arzneirueckstaende-wasser.html